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Montag, 2. Mai 2011

Ein Prosit auf die Aussicht

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Rooftopbars liebe? Heute im Angebot "The Deck", die Drinks sind nicht so doll, das Essen, ein Stockwerk tiefer im Restaurant angeblich auch nicht, der Service lahmt ziemlich, aber die Aussicht!!!! Von der oberen Terasse des Hotels "Arun Residence", mitten in der Altstadt, schaut man über den Chao Praya River geradewegs auf den, zu jeder Tageszeit unglaublich beeindruckenden, Wat Arun. Schade eigentlich, dass dieser wunderbare Ort ein wenig unter gastronomischer Vernachlässigung leidet, das ist normalerweise garnicht thaistyle, aber zum Sonnenuntergang auf einen Drink vorbeikommen geht gut, kurz das Wunder auf der anderen Flussseite bestaunen und dann zum Essen woanders hin.
Where to find: Hotel Arun Residence, 36-38 Soi Pratoo Nok Yoong, Thanon Maharat, Bangkok

Dienstag, 5. April 2011

Schön allein reicht nicht

Das Schöne am bloggen ist ja, dass man keine Rücksicht auf etwaige Anzeigenkunden oder sonstige Befindlichkeiten nehmen muss, es ist nunmal nicht alles toll, und das muss man auch mal sagen! Das Gute vorweg, das Luxx ist ein sehr elegant designtes Hotel, schöne Materialien, Granit, Holz, gedeckte Farben, der Laden hat durchaus Stil. Aber, das ist eben nicht alles was ein gutes Hotel auszeichnet, es fehlt das Herz, und an manchen Stellen auch der Wischmopp... Die Übernachtungspreise sind recht sportlich, dafür sollte der Gast dann aber zumindest erwarten können, das die Fenster geputzt sind, oder das alte Laub auf dem Balkon entsorgt wird. Das Hotel macht einen insgesamt etwas vernachlässigten Eindruck, nirgendwo Blumen, keine Deko, es fehlt die Liebe zum Detail. Minimalismus kann durchaus eine eigene Qualität sein, aber hier hatte ich eher den Eindruck, die Betreiber haben einfach keine Lust sich zu kümmern. Eigentlich schade, denn der Ort an sich ist ziemlich gelungen, der Pool sogar fantastisch, aber der Gesamteindruck ist leider enttäuschend.
Where to find: LUXX, 82/8 Langsuan, Bangkok. www.staywithluxx.com

Dienstag, 15. März 2011

In einem Raumschiff über der Stadt

Rooftopbars gibt es viele in Bangkok, aber das 'three sixty' auf dem Dach des Millenium Hilton hat schon was Besonderes. Ausnahmsweise nicht openair, aber deswegen nicht weniger spektakulär, trohnt die Bar, wie ein gerade gelandetes Raumschiff auf dem 31. Stock des Luxushotels mit einem 360 Grad Rundumblick über die Skyline der Stadt. Normalerweise zeichnen sich Hilton Hotels in aller Welt ja besonders dadurch aus, dass sie extrem geschmacklos eingerichtet sind, hier hat der Interior Designer aber mal einen wirklich guten Job abgeliefert. Keine Messing Türklinken, keine gemusterten Teppiche, die aussehen, wie die Sitzpolster in der Hamburger U-Bahn. Designbegeisterte Freunde von mir steigen hier regelmässig ab, und ehrlich gesagt hatte ich mich im Vorfeld sehr über ihre Hotelauswahl gewundert, vorallem, weil das Hilton Millenium auf der 'falschen' Flusseite liegt, aber jetzt weiss ich warum. Und die Bar ist die Krönung des Ganzen, die Cocktails sind, laut einem vertrauenswürdigen Experten (danke für deine Expertise Marc) sehr ordentlich und der exzellente Live Jazz tut sein übriges, dass der Gast sich recht wohl fühlt. Noch ein Tipp: auf dem Weg runter in die Lobby unbedingt in den gläsernen Aussenaufzug steigen, und die Stadt in Zeitlupe an sich vorbei ziehen lassen.
Where to find: Millenium Hilton, 123, Charoennakorn, Klongsan, Bangkok, 360 Bar im 32.Stock. Ein Shuttle fährt regelmässig umsonst vom Saphan Thaksin Anleger rüber zum Hotel.

Donnerstag, 10. März 2011

Schlafen im Farbrausch

Pylin Jane Sanguanpiyapand, die Besitzerin des wunderhübschen Seven Hotels hat ein ziemliches Faible für kräftiges Kolorit, was mir natürlich besonders gut gefällt. Es gibt eh viel zuwenig Farbe in der Welt, besonders in Deutschland, wie ich leider seit drei Tagen vor Ort festestellen muss, aber das ist ein anderes Thema. Jedes der sechs, mit liebevollen Details ausgestatteten Zimmer, dieses Boutiquehotels auf 4 Etagen, Raum Nummer 7 ist die Rezeption / Cafe, hat eine andere Farbe als Motto, im pinken Zimmer beispielsweise wächst eine elegante gemalte Orchidee hinter dem Bett hervor, dazu passen die Accessoires, wie bereitgestellte Flip Flops, die Kerzen, oder auch die gelackte Wandfarbe im Bad, sogar die Post-its fügen sich perfekt ins Interieur ein. Farbe macht glücklich, die Idee zu diesem Fest für die Augen basiert auf der Thai-Philosophie, jedem Tag der Woche eine andere Farbe zuzuordnen, siehe auch mein Post vom 10.05.2010. Die Tatsache, dass auch noch die kleinste Winzigkeit bedacht wurde, macht einfach Spass, der Gast fühlt sich gut aufgehoben, nicht zuletzt auch von dem sehr aufmerksamen Personal, und das ist nicht unwichtig im anstrengenden Moloch Bangkok.
Where to find: Seven Hotel, 3/15 Sawasdee 1, Sukhumvit 31, Bangkok 10110, Fon: +66(0) 2 662 0951, email: info@sleepatseven.com

Samstag, 19. Februar 2011

Garten Eden II

Abenteuer steht auf dem Programm, mein Reisegefährte und ich haben die 2-Tagestour mit Übernachtung im Khao Sok Nationalpark gebucht. Unser Ziel ist der 162 Quadratkilometer große Ratchaprapha-Staudsee, so zum Vergleich, der künstliche See ist damit doppelt so groß wie der bayrische Chiemsee, also riesig. Ein Longtailboot bringt unsere kleine Reisegruppe, inklusive unseres sehr netten, englischsprechenden Guides, aus gutem Grund genannt Bigman, in eine wunderschöne, einsam gelegene Bucht. Die Tour geht vorbei an zipfelmützenartigen Kalksteinformationen, die mich sehr an meine Reise ins chinesische Yangshuo (siehe Post vom 16.06.2010) erinnern, man hat das Gefühl am Ende der Welt zu sein. In der winzigen Bucht schwimmen sehr einfache Bambushütten auf ziemlich rottig zusammengenagelten Bambusflössen, das wird unser Lager für die Nacht sein. Sobald die knatternden Longtailmotoren aus sind, wird es mucksmäuschenstill, manchmal kann man das uuuhhhh der Gibbons hören, aber man sieht sie leider nicht, wie überhaupt das Gros der Tiere sich immer weiter in den Dschungel zurückgezogen hat, das ist der Preis für den Tourismus. Nach schwimmen und paddeln, sowie einem augezeichneten Lunch im lokalen Restaurant (Bild 2) steht eine Höhlenbesichtigung an. Davon gibt es keine Bilder, weil ich alle Hände voll damit zu tun hatte, heile durchzukommen. Dieser Teil der Veranstaltung hat es in sich, ein Teil der Höhle wird nämlich durchschwommen, jawohl, es ist dunkel, mal abgesehen vom Schein der Stirnlampe, und man schwimmt durch einen engen Kanal, puuhh, ich war stolz auf mich, als ich am Ende wieder raus war, aber die Aufregung war es wert.
Tag 2 steht dann mehr im Zeichen der Entspannung, nach einer sehr friedlichen Nacht, unglaublicherweise gibt es keine Mücken!!! und einen ausgiebigen Frühstück mit Blick auf majestätische Baumriesen am Ufer des Sees, treten wir unterbrochen von diversen Stopps zum schwimmen, den Rückweg mit dem Boot in Richtung Zivilisation an.
Where to find: 2-Tages Tour Khao Sok National Park, mit Übernachtung auf dem Ratchaprapha-Stausee, zu buchen unteranderem über das Resort Morning Mist, 2500 Baht pro Person.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Im Garten Eden

Leider ist es nahezu unmöglich den besonderen Charme des Morningmist Resorts im Khao Sok National Park auch nur annähernd im Bild festzuhalten, zumindest für mich Knipser nicht. 35 Bungalows verschiedener Klassen liegen in einem tropischen Park, dessen Vielfalt an Farben, riesigen Blüten und Gerüchen einem den Atem verschlägt. So in etwa, stelle ich mir vor, muss der Garten Eden ausgesehen haben... Am Horizont sieht man die Karstfelsen aufragen, die den National Park umgeben, und die, wie der Name des Resorts schon sagt, morgens von dichtem Nebel eingehüllt sind. Das zusammen würde schon ausreichen diesen schönen Ort zu empfehlen, aber das wirklich Besondere ist das Restaurant, eine unfassbare Menge Dekoration hängt unter dem hohen Holzgiebel, eine schräge Mischung aus Kokosnusslampen, Papierschirmen und Elefantentischen verströmt eine typisch thailändische Gemütlichkeit, die so ziemlich das Gegenteil von kühl und stylisch ist. Und erst das Essen, unbedingt den Fern-Salat probieren, sensationell!! Im Bild oben zu sehen ist übrigens der sehr empfehlenswerte Jungle Pancake zum Frühstück. Auch die mit üppigem frischem! Blumenschmuck verzierten Cocktails und Shakes sind eine Wucht. Irgendwie stimmt hier alles, das Personal ist nicht immer schnell, macht die fehlende Geschwindigkeit aber allemal mit Charme wieder wett, und als Gast fühlt man sich wirklich Zuhause, was kann man besseres über ein Hotel sagen.
Where to find: MORNING MIST RESORT, 53/3 Moo 6, T. Klong Sok, A. Phanom, J. Suratthani, Thailand, Fon : 66-899718794, Zimmer ab 550 Baht
Noch ein Tipp: das Resort arrangiert auch Touren in den Park. Die Halbtagestour kann man sich sparen, dafür brauch man keinen Guide, da kann man prima allein losstiefeln, ist alles ausgeschildert. Sehr empfehlenswert ist allerdings die 2 Tage Tour mit Übernachtung auf dem Stausse, dazu mehr in meinem nächsten Post.

Dienstag, 28. Dezember 2010

Chinesisch übernachten in Trang

Ich habe kurz mit mir gerungen, ob ich das Kohteng Hotel wirklich unter der Rubrik 'schlaf gut' aufführen sollte, aber eigentlich hab ich in diesem Etablissement sogar ganz gut geschlafen. Wenn mal man davon absieht, das die Matratzen etwas nach Keller riechen, und, wenn einen nicht stört, dass im Bad ein Vogelnest ist. Aber dafür gibt es jede Menge Atmosphäre frei Haus, das chinesische Hotel aus den 40er Jahren könnte tadelos in einer asiatischen Neuverfilmung von 'Shining' mitspielen, inklusive der schon leicht mumifizierten, aber sehr konstruktiven Herren an der Rezeption.
Where to find: Kohteng Hotel, 77-79 Rama VI, Trang, Thailand, Doppelzimmer 360 Baht / 9 Euro

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Koh Lipe: Für Naturliebhaber

Es knistert, es raschelt, es piept, es zirpt... ich liege auf der kleinen Holzterasse meines Bungalows mitten im Dschungel auf Koh Lipe, und um mich rum ist jede Menge Natur. Es gibt Flora und Fauna in jeglicher Form, Frösche im Bad, Hundebabys im Restaurant, unsichtbare, aber sehr lustig klingende Vögel in den Baumwipfeln und undefinierbares Getrappel nachts auf dem Dach.... Für diese Reise habe ich mich entschieden auf der winzig kleinen Insel nicht direkt am Strand zu wohnen, sondern im Landesinneren, weil mir auf der Website die Bungalows von Jack's Jungle so gut gefallen haben. Oben auf einem Hügel, rund um das Haupthaus, in dem man auch lecker dinnieren kann, liegen etwa 15 kleine, hübsch eingerichtete Holzhäuser verteilt, alle mit nach oben offenem Badezimmer, in dem Orchideen wachsen, schmale Trampelpfade führen durch den relativ naturbelassenen Urwald. Es ist wunderbar ruhig hier, und der herrlich entspannte Sunset Beach liegt nur 5 Minuten zu Fuss entfernt. Aber leider hat soviel Natur auch ihren Preis, Mückenalarm!! sorgfältig eingesprüht ist der Aufenthalt jedoch ein wirklich relaxtes Vergnügen.
Where to find: Jack's Jungle, Koh Lipe, Satun Province, Thailand
Kleiner Tipp: Wer reservieren möchte, muss das mindestens 2 Wochen im voraus, online über diese Website tun, da sich das Resort nicht anders erreichen lässt.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Bangkok meets Shanghai

Chinatown ist immer wieder für Überaschungen gut. Das Shanghai Mansion ist ein, im mondänen chinesischen Stil der 30er Jahre, eingerichtetes Hotel im Herzen des Chaos, mitten auf der Yaowarat Road. Drinnen ist es kühl und leise, ein nicht zu unterschätzender Vorteil in diesem Stadtviertel, das Gebäude aus dem Jahr 1892 war das erste Haus Chinatowns mit neun Stockwerken und beherbergte ab 1909 das erste chinesische Opernhaus in Bangkok, welches auch von der thailändischen königlichen Familie besucht wurde. Den Designern des 2005 eröffneten kleinen Juwels ist es atmosphärisch sehr schön gelungen diesen orientalischen Glanz vergangener Tage mit zeitgemäßem Luxus zu verbinden, man sieht sie förmlich vor sich, die grazilen Damen mit ihren lackschwarzen Bubiköpfen, wie sie in ihren hochgeschlitzten Seiden-Cheongsams, einen Martini in der Hand, die Flure entlang schlendern. Die Muster, die Farben der überall hängenden Lampions, die frischen Blumen, das alles verbindet sich zu einem kleinen Gesamtkunstwerk, und, wenn ich nicht sowieso schon in Bangkok wohnen würde, könnte ich mir sehr gut vorstellen an diesem Ort die eine, oder andere Nacht zu verbringen. So werde ich mir in Zukunft, nach einem anstrengenden Bummel, hier einfach mal einen eisgekühlten Capuccino gönnen, der Lunch ist übrigens auch nicht schlecht.
Where to find: Shanghai Mansion, 479-481 Yaowarat Road, Samphantawong, Bangkok 10100, Tel : + 66 (0) 2221 2121, Fax : + 66 (0) 2221 2124

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Auf dem Gipfel der Entspannung

Kann man sich etwas entspannteres vorstellen, als sich mit einem eisgekühlten Pineapple Shake in der Hand auf einer extrem bequemen Liege unter einem leuchtend roten Schirm zu lümmeln, vor sich die türkise Andamanensee, hinter sich einen gepflegten Park mit leise raschelnden Palmen an denen Hängematten schaukeln....?
Diesen Ort gibt es wirklich, er heisst Srilanta und liegt auf Koh Lanta, südlich von Krabi. Als sogenannter Flashpacker, heisst Backpacker im Kopf, aber Midrange im Portmonaie, schätze ich durchaus auch mal einen geschmackvoll eingerichteten Bambusbungalow mit geräumigen Bad. Meiner, aus der Kategorie Starpath, lag auch noch oben auf dem Berg, mitten im Dschungelgrün, mit Blick über die Baumwipfel bis zum Meer und hatte lustigerweise eine Badewanne auf der eigenen Terasse. Das braucht man nicht wirklich, aber was braucht der Mensch schon wirklich? Dann schon eher eine 1,5 Stunden Thaimassage im hauseigenen Spa, mit dem rauschenden Meer im Ohr. Kein Wunder also, dass alle Menschen, denen man auf dem riesigen, wunderbar bepflanzten Gelände, begegnet, einen symphatischen und unglaublich entspannten Eindruck machen, das gilt im übrigen gleichermassen für die Gäste, wie auch für das Personal. Gibt es einen besseren Beleg dafür, dass das Srilanta ein paradiesicher Ort ist?
Where to find: Srilanta, 111 Mu 6 Klongnin BeachKoh Lanta Yai, Krabi 81150 - Thailand, Tel: +66(0) 7566 2688, Fax: +66(0) 7566 2687, email:srilanta@thesrihotels.com

Sonntag, 7. November 2010

Eine wilde Mixtur

Melaka ist ein kleines charmantes, allerdings auch recht touristisches, Städtchen, auf etwa halber Strecke zwischen Singapur und Kuala Lumpur, mit einer imposanten Geschichte, die Portugiesen waren die ersten Kolonisatoren hier, gefolgt von den Holländern, die wiederum von den Briten vertrieben wurden. Unzählige Generationen chinesischer Händler haben hier gelebt, und wie überall in Malaysia gibt es auch eine grosse indische Community. Diese wilde Mischung kann man allerorten bewundern, am holländischen Rathaus, am portugiesischen Fort, im indischen Tempel, und ganz besonders in der, kürzlich von der UNESCO zum World Heritage erklärten, chinesischen Altstadt. Aber da ich hier ja keinen Baedeker schreibe, empfehle ich bei mehr Interesse folgenden Link. Mein Reisegefährte und ich haben die Stadt ganz entspannt auf dem Rad erkundet, zu leihen in einem Internet Cafe neben dem Discovery Cafe Melaka, 3 Jalan Bunga Raya.
Übernachtet habe ich sehr schön im Heeren House, am Eingang zu chinesischen Altstadt zentral gelegen, haben alle sechs Zimmer Blick auf den Fluss. Die freundlichen Besitzer, ein Malaye mit seiner britischen Frau, haben das alte Haus mit viel Liebe eingerichtet, im Foyer findet sich ein kleiner Shop mit Nippes aus allen Länders Südostasiens.
Where to find: Heeren House, 1 Jalan Tun Tan Cheng Lok, Melaka, Malaysia
Mein absoluter Lieblingsort, in dieser an Sehenwürdigkeiten nicht gerade armen Stadt, ist der älteste Hindu Tempel, ein an sich unspektakuläres, kahles Gebäude mit mehreren kleiner Kapellen, oder fast eher Zellen, in denen hell von Neonröhren angeleuchtet, wunderbar gekleidetet Gottheiten wohnen. Gold schimmernde Köpfe, funkelnde Juwelen, bestickte Seidenroben in allen Farben des Regenbogens, bedeckt von duftenden Blumenkränzen, diese hinduistische Opulenz im Kontrast zu den puristischen Räumlichkeiten machen für mich den eigenen Charme des Sri Poyyatha Vinayagar Moorthi Tempels aus.
Where to find: Sri Poyyatha Vinayagar Moorthi Tempel, Jalan Tokong, Melaka, Malaysia
Ich liebe indisches Essen, einzig die lokale Sitte mit den Fingern zu essen ist nicht so meins, ausserdem bin ich als Linkshänder immer etwas gehandicapt, weil die linke Hand beim Essen absolut tabu ist. Vegetarian Meal, serviert auf einem Bananenblatt könnte ich jeden Tag essen, und besonders schmackhaft war es bei Selvam, einer indischen Institution in Melaka. Gnadenlos günstig, wunderbar gewürzt, scharf, sauer, bitter, Kichererbsen Curry, eingelegter Kürbis, Kohl mit Kardamom, Gurkensalat, die Liste ist endlos, endlos lecker. Und netterweise bringen einem die freundlichen Kellner sogar ausnahmsweise Besteck.
Where to find: Restoran Selvam, zwischen Jalan Bunga und Jalan Laksamana, Melaka, Malaysia
Einen schönen Tipp für den Souvenirkauf hätte ich noch, auch ohne Bild: Red Handicrafts. Der junge, sehr gut englisch sprechende Ladenbesitzer Ray Tan, hat mit stilsicherem Gespür chinesische Handwerkskunst zusammengetragen, keine teuren Antiquitäten, mehr Volkskunst, wie z.B. wunderbar filigrane Scherenschnitte, bestickte winzige Babyschuhe, schräge Stofftiere, die in China traditionell zur Geburt verschenkt werden, am liebsten hätte ich den Laden leer gekauft...
Where to find: Red Handicrafts, 30b & 30c Jalan Tun Tan Cheng Lock, Melaka, Malaysia.